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Entstehungsgeschichte des Museums, Historische Übersicht des Ortes

Die gut erhaltene Burganlage bildet den Rahmen für das Museum Burg Golling,das 1969 gegründet und 1971 eröffnet wurde. Schritt für Schritt mit dem Aufbau der bedeutenden natur- und kulturhistorischen Sammlungen erfolgte die Erweiterung des Museums, das heute zu den größeren Museen im Land Salzburg zählt.
um 40.000 v Chr.Altsteinzeitmenschen kommen auf ihren Jagdzügen in das Gebiet
um 10.000 v. Chr.Menschen der Endaltsteinzeit halten sich in der Halbhöhle am Pass Lueg auf.
10.000-5.000 v.Chr.Mittelsteinzeitmenschen hinterlassen Spuren in der Halbhöhle am Pass Lueg und am Nikolausberg
5.000- 2.000 v. Chr.Menschen der Jungsteinzeit errichten Siedlungen auf dem Nikolausberg, dem Rabenstein und den Kendlerpalfen.
2.000- 750 v. Chr.In der Bronzezeit nimmt die Siedlungsdichte im Salzachtal stark zu. Es finden sich zahlreiche Spuren einer regen Kupferverhüttung und vereinzelt Funde von Händlerdepots. Helm aus Bronzevom Pass Lueg.
750-50 v. Chr.In der Eisenzeit betreiben die Kelten intensiv den Salzbergbau, verhütten und schmieden Eisen. Wichtigster Siedlungspunkt in Golling war der Nikolausberg.
1.-5. Jahrhundert Bestand der römischen Provinz Noricum.Es führte die wichtige Reichsstraße von Italien über die Alpen und den Pass Lueg nach Juvavum. Römische Landvilla in der Kellau.
6.-8. Jahrhundert Bajuvarische Landnahme und Neubesiedelung des Gebietes. Erste urkundliche Nennung der Burg. 696 Gründung des Bistums Salzburg durch den fränkischen Bischof Rupert auf den Ruinen des römischen Municipiums Juvavum.
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